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12. Dezember 2018 read the game

15. Spieltag: Die Vorberichte

1. FC Nürnberg vs. VfL Wolfsburg

Borussia Dortmund vs. SV Werder Bremen

Eintracht Frankfurt vs. Bayer 04 Leverkusen

 


1. FC Nürnberg vs. VfL Wolfsburg

Auf den Niederschlag freuen sich die Fußballfans. Denn am Freitagabend könnte es in der Partie zwischen Nürnberg und Wolfsburg Tore regnen! In den 24 bisherigen Duellen ging noch nie ein Spiel torlos aus.

Was Euch erwartet?

Die Nürnberger stellen aktuell die schlechteste Abwehr der Bundesliga. Insgesamt 33 Gegentore kassierten die Franken bereits. Vier mal geriet der Club schon früh in Rückstand. Die Wolfsburger sind zwar keine Tormaschinen mit eingebauter Frühstartfunktion, dennoch gelangen den Wölfen zuletzt drei Tore vor der Pause. Und die Wolfsburger reisen mit Selbstbewusstsein an – zwei Siege und ein Unentschieden gab es zuletzt. Davon träumt man in Nürnberg, dennoch sind die Franken heimstark: neun der elf Saisonzähler fuhr man vor heimischen Publikum ein.

Abteilung Attacke öffnet nach der Pause

Auffällig ist, dass sowohl die Nürnberger (79%) als auch Wolfsburger (65%) vorrangig nach der Pause ihre Tore erzielten. In Anbetracht von 15 Gegentoren vor der Pause, könnte es jedoch sein, dass die Wölfe auch schon vor der Pause zubeißen können.

Auf wen kommt es an?

Der VfL Wolfsburg war im Sommer erfolgreich shoppen: Die Hälfte der 20 Saisontore erzielten Neuzugänge. Vor allem Wout Weghorst (fünf Tore) und Daniel Ginczek (vier)sind die Garanten dafür, dass der VfL Wolfsburg eventuell eine Saison ohne Abstiegskampf verleben darf. Beim Club setzt man alles auf Kapitän Hanno Behrens. Bisher ist er an fünf Toren seines Teams beteiligt gewesen, zweimal traf er davon selbst.

Ausblick

Wenn etwas in dieser Saison bei Nürnberg klappte, dann in den Heimspielen. Wichtigste Voraussetzung ist jedoch, dass man auch mal in der Defensive stabil steht. In Anbetracht der aktuellen Form bei den Wölfen ist allerdings eher mit einem Sieg der Niedersachsen zu rechnen.

 



Borussia Dortmund vs. SV Werder Bremen

Am Samstag kann sich Dortmund zum Herbstmeister küren – in 60 Prozent aller Fälle wurde der Tabellenführer der Winterpause dann auch am Ende Meister. Voraussetzung ist jedoch ein Sieg gegen Werder Bremen. 

Was Euch erwartet?

Ein Fußballfest. Zwei Teams mit dem klaren Anspruch ein Spiel gestalten zu wollen, treffen aufeinander. Bremen hat am vergangenen Spieltag endlich wieder gewinnen können und geht mit Selbstbewusstsein in die Partie. Schließlich gewann man im vergangenen Jahr in Dortmund. Mit dem neuen offensiveren Stil in dieser Spielzeit dürfte man zudem die Dortmunder Abwehr unter Druck setzen können. Die Bremer schossen bereits 14 Tore im Positionsangriff und genau da ist die Abwehr der Dortmunder wenn überhaupt anfällig (50 Prozent der Gegentore).  

Dortmunds Waffe gegen Bremens Achillesverse 

Der erfrischende Bremer Fußball hat jedoch eine klare Schwachstelle. Da man sich bei eigenem Ballbesitz tief in der gegnerischen Hälfte festsetzt, ist man neuerdings um so anfälliger im Umschaltspiel. Ein knappes Drittel der 23 Gegentore fingen sich die Norddeutschen auf diese Weise. Derweil schoss Borussia Dortmund bereits elf Tore im Umschaltverhalten. Bremen wird sich wohl auf schmerzhafte Konter und auch Gegentore einstellen müssen. 

Auf wen kommt es an?

Es könnte ein Duell der Ex-Spieler werden. Schließlich wechselten Nuri Sahin und Thomas Delaney im Sommer die Vereine. Delaney erzielte am vergangenen Spieltag im Derby seinen ersten Treffer in Schwarzgelb. Besser kann man es nicht machen. Aber auch Sahin konnte bereits seinen ersten Torerfolg an der Weser feiern. Im Fokus steht aber vor allem Marco Reus beim BVB. Gegen keinen anderen Verein der Bundesliga traf der Kapitän der Dortmunder so oft (11 Tore).

Ausblick

Dortmund geht als klarer Favorit in die Partie. Siegt der BVB erneut, reiht man sich sogar in die Bundesliga Historie ein. Denn nach 15 Spieltagen ungeschlagen waren bis dato nur sieben andere Teams. Abschenken muss Bremen die Auswärtspartie jedoch nicht. Im Gegenteil: Mit seiner guten Offensive kann Werder die Dortmunder Abwehr kräftig fordern und somit wohlmöglich einen Punkt entführen. 

 


Eintracht Frankfurt vs. Bayer 04 Leverkusen

Nach der zweiten Pleite in Folge will Eintracht Frankfurt zurück in die Erfolgsspur. Mit Leverkusen kommt jedoch der Angstgegner in die Mainmetropole. Denn die Werkself konnte fünf der letzten sechs Duelle für sich entscheiden. Folgt der nächste Streich am Sonntag?

Was Euch erwartet?

Tore! Keines der zurückliegenden 66 Duelle zwischen Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen endete torlos. Für Frankfurt ist in dieser Spielzeit mehr denn je entscheidend, wer das erste Tor erzielt. Geht die Eintracht in Führung, blieb man acht Mal ungeschlagen (sieben Siege, ein Remis). Geriet man jedoch in Rückstand, reichte es lediglich zu einem mickrigen Punkt. 

Leverkusen: Obligatorischer Fehlstart nach der Pause

Der Fehlstart der Werkself ist auch darauf zurück zu führen, dass man sich regelmäßig selbst ein Bein stellte. Gerade einmal sieben Gegentore kassierte Leverkusen vor der Pause. Dafür aber 19 Stück nach der Pause, insbesondere die acht Gegentreffer in den ersten 15 Minuten nach dem Wiederanpfiff sind auffällig. Gut möglich, dass die Eintrachter Abteilung Attacke spätestens dann zuschlägt. Frankfurt schoss bisher 19 seiner 30 Tore in der zweiten Hälfte. 

Auf wen kommt es an?

In Berlin blieb man zuletzt ohne eigenen Torerfolg. Ein Makel, der sich für Rebic, Haller und Jovic nicht wiederholen soll. Derweil könnte bei Leverkusen Kevin Volland seine Bilanz ausbauen. Gegen kein Team der Bundesliga traf der Stürmer öfter (8 Tore). In die Karten spielen könnte Volland, dass Frankfurt anfällig nach Eckbällen ist und in dieser Saison bereits zwei Treffer nach einer Ecke erzielen konnte. 

Ausblick

Eine wegweisende Partie für beide Vereine. Siegt Frankfurt, klammert man sich fest an den Europapokalplätzen. Gewinnt jedoch Leverkusen, rückt die Werkself der Eintracht bis auf zwei Punkte auf die Pelle und kann wieder Ambition Richtung Europa anmelden. 
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