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17. Mai 2019 read the game

34. Spieltag: Das Topspiel

Borussia Mönchengladbach vs. Borussia Dortmund

Zum Abschluss der Saison geben sich die beiden Borussias noch einmal die Ehre. Ein lauer Sommerkick ist nicht zu erwarten, da es sowohl für Dortmund als auch Gladbach um den krönenden Abschluss der Spielzeit geht. Welche Borussia jubelt am Ende?

Was Euch erwartet?

Dortmund im Angriffsmodus! Denn der BVB kann tatsächlich noch Meister werden. Vorausgesetzt die Bayern patzen gegen Frankfurt und die Dortmunder fahren einen Sieg bei den Fohlen ein. Theoretisch genügt sogar ein Unentschieden der Bayern, aber Dortmund wird wohl kaum 17 Tore Differenz aufholen können. 
Ein Torfestival epischen Ausmaßes wird es allein deshalb nicht geben, da Dortmund in dieser Saison knapp 61 Prozent seiner Tore erst nach der Pause schoss. Das wäre viel Holz für die zweite Hälfte. Dennoch könnte früh Jubel im Gästeblock aufflammen. Dortmund schoss sich allein in den letzten vier Partien drei Mal vor der 15. Minute in Führung. Insgesamt gelang ihnen das Kunststück in dieser Spielzeit sechs Mal – praktischerweise vier Mal davon auswärts. Und Gladbach ist anfällig für frühe Gegentore: Sieben Mal gerieten die Fohlen kurz nach Anpfiff in Rückstand. Vier Mal davon daheim. 

Platzt der Meistertraum nach einer Ecke?

Da die Gladbacher mit einem Sieg den Einzug in die Königsklasse perfekt machen können, wird ebenfalls alles auf Sieg gesetzt. In Schwung kamen die Fohlen in dieser Saison aber vorrangig nach der Pause. Ganze 75 Prozent ihrerTore schoss die Hecking-Elf in der zweiten Hälfte. Insgesamt 16 Stück davon sogar erst in der Crunchtime und ganz wichtig im Bezug auf Dortmund – 13 Treffer gelangen per Standard. Nicht nur im Derby waren ruhende Bälle für den BVB eine permamente Gefahrenquelle. Ein gutes Viertel aller Gegentore kassierte Dortmund per Standard und gab so auch leichtfertig die Tabellenführung aus der Hand.

  

 

Auf wen kommt es an?

Marco Reus und Jadon Sancho sind wieder vereint. Nach Ablauf seiner Rotsperre wird Dortmunds Kapitän an alter Wirkungsstätte wenig Sentimentalität an den Tag legen, sondern vor allem Torgefahraufzeigen. Derweil könnte sich ausgerechnet Dortmunds zukünftiger Star Hazard unbeliebt machen, wenn er den“Noch-Arbeitgeber”in die Königsklasse schießt.

Ausblick

Beide Teams werden wie zwei Pokerspieler bis zum bitteren Ende auf Sieg spielen, um den ganz großen Pott abzusahnen. Gut möglich, dass es am Ende für beide ernüchternd mit einem Unentschieden endet.
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