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6. August 2019 admin

PPA Trimmel

Damit Christopher Trimmel in der Saison 2019/20 im laufenden Spiel mehr Torgefahr durch sein Pass- und Flanken-Spiel entwickelt, müssten nach Einschätzungen des Instituts für Spielanalyse an drei Bereichen gearbeitet werden – Einwürfe & Anschlusshandlungen, Flanken sowie Pässe im Umschaltspiel und in der Frühphase des Positionsangriffes. Es geht nicht darum, ein grundsätzlich neuen Stil zu entwickeln, sondern Alternativen zunächst im Videotraining besser wahrzunehmen und in der Folge auf dem Platz als Chancen zu nutzen.

Einwürfe

Welche grundsätzlichen Abläufe gibt das Trainerteam für Einwürfe in welchen Bereichen des Feldes vor?

 Fazit: Ob in der eigenen Hälfte oder am gegnerischen Strafraum. Erfolgreich im Sinne der Fortsetzung der Ballkontrolle nach einem Einwurf erwiesen sich Einwurf-Varianten, die im ersten und zweiten Kontakt keine Ballannahme, sondern direkte Weiterleitung oder Mitnahme hatten. Zudem war eine Anschlusshandlung und Neupositionierung der teilnehmenden Spieler am Einwurf ein zwingende Voraussetzung für „erfolgreiche Einwürfe“.


Flanken

Welche Vorgaben hat das Trainerteam für Flanken generell ausgegeben? Und welche speziell für dich als Rechtsverteidiger?

Fazit: Je nach Gegner und eigener taktischen Formation dürfte am Ende der Mix der Flankenarten zum Erfolg führen. Dies sich auch im Spiel immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, ist jedoch eine notwendige Voraussetzung. Im zweiten Schritt gilt es Erfolgsmuster Schritt für Schritt zu identifizieren. Denn ersichtlich ist nach der ersten Bestandsaufnahme, dass hohe Flanken (weg vom Tor) in den Strafraum zwar zu allerhand Torschüssen, aber zu wenig Torgefahr führen. Stattdessen gilt es ein Augenmerk darauf zu legen, auch die freien Spieler am Strafraumrand und auf dem eigenen Flügel zunächst im Videotraining zu identifizieren und auf dem Platz als Option wahrzunehmen.


Zuspiele

Welche grundsätzlichen Vorgaben gibt das Trainerteam für das Umschaltspiel? Welche Vorgaben hat das Trainerteam für deine Rolle auf dem Platz im Umschaltspiel als auch im Positionsangriff?

Fazit: Sowohl im Umschaltspiel als auch im Positionsangriff wird es in der Regel so sein, dass der Gegner bis zum Schluss versucht das Zentrum dicht zu machen. Daher sollten zukünftig in der ersten Phase des Umschaltspiels als auch in der Frühphase des Positionsangriffs auf vermehrte Bälle in die Schnittstelle oder gar auf den Mann im Zentrum verzichtet werden. Stattdessen sollte der Fokus darauf gelegt werden, vorrangig mit den mitstürmenden Flügelspielern den Ball an den gegnerischen Strafraum zu bringen, da diese oftmals weniger Gegenspieler „am Mann“ haben. Erst unmittelbar vor dem Tor des Gegners sollten die Bälle dann zum Mittelstürmer gebracht werden.

 


Ausblick Leipzig

Auffällig an den Szenen ist, …

… dass Leipzig unabhängig von der Aufstellung in der Abwehr sichtlich Probleme damit hat, Bälle in die Schnittstelle der Innenverteidigung abzuwehren. Der Stürmer kommt häufig in Ballbesitz und auch den Raum den Ball zu verwerten.

… dass Leipzig im defensiven Umschaltverhalten häufig die Außenverteidigerpositionen vernachlässigt.

 

 


Deine Ziele für das Spiel:

  • Flanken:

    • Zum Tor: Bälle auf die Mittelstürmer immer in die Schnittstelle zwischen die IVs spielen

    • Weg vom Tor: Scharfe Flanken und Hereingaben in den Rückraum und auf den langen Pfosten spielen

  • Pässe:

    • Das Leipziger Vernachlässigen der defensiven Außenposition im Umschaltspiel ausnutzen! Bälle auf die Flügelspieler so spielen, dass sie im Eins-gegen-Eins auf den Außen mit Ziel Grundlinie / Strafraum durchbrechen können.

      • Konsequenz: Bälle in den Lauf / Raum statt in den Fuß spielen. Erlaufen geht immer, kontrolliert mitnehmen seltener

  • Spielen, Scoren & Punkten 😉

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