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2. April 2018 read the game

28. Spieltag: Die Spielberichte

Hier findet ihr die Spielberichte zum 28. Spieltag zu den Partien FC Bayern München vs. Borussia Dortmund (6:0), Schalke 04 vs. SC Freiburg (2:0), Werder Bremen vs. Eintracht Frankfurt (2:1) sowie Mainz 05 vs. Borussia Mönchengladbach (0:0). read the game wünscht viel Spaß beim Lesen!

28. Spieltag: FC Bayern München besiegt Borussia Dortmund 6:0

6 Treffer für 11 Flaschen

 Beim Spitzenspiel des 28. Spieltags konnte man bereits zur Halbzeit den legendären Giovanni Trappatoni zitieren: “Borussia Dortmund spielt… wie Flasche leer.” Vorangegangen waren 45 Minuten, in denen die Bayern wie im Rausch aufspielten und dem einstigen Rivalen mit 5:0 in die Kabine verabschiedeten. 

 

Im Vorbericht zeigten wir auf, dass beide Teams für ihre frühen Führungstore bekannt sind. Sowohl die Bayern als auch der BVB gingen in der laufenden Saison bereits 7 Mal vor der 15. Minute in Führung. Den Auftakt machte an diesem Abend der Rekordmeister in der 5. Minute durch einen Treffer von Robert Lewandowski. Müller bediente den Polen, der vor Bürki cool blieb und den Ball sicher im Tor unterbrachte. Das zweite Tor des Abends pfiff der Videoschiedsrichter in Köln nach einer Abseitsstellung zurück. Doch Ribery sollte noch zum Torjubel ansetzen dürfen. 

Denn der BVB zeigte weder Gegenwehr geschweige denn ein Konzept oder gar den Willen dem bayerischen Angriffswirbel entgegenzutreten. Der in den Anfangsminuten dominierende linke Flügel der Bayern um Alaba und Ribery nahm ein weiteres Mal die BVB-Abwehr aus den Angeln. Alaba flankte nach Innen und der Mann des Abends James schob ein zum 2:0 (14.). 

3 Tore zur perfekten Klatsche

Wer hätte gedacht, dass Bernd Eichingers “Der Untergang” nochmal eine Fortsetzung erhält. Aber statt sich nun zu berappeln, versank Borussia Dortmund vollends, sodass man eine weitere Fußballkoryphäe zitieren wollte. Andy Brehme bereicherte einst die Welt mit den weisen Worten “Haste Scheiße am Schuh, haste Scheiße am Schuh”. Und so wendete sich Castros Versuch eines Beinschusses gegen James in eine Torvorlage für die Bayern. Kurz darauf waren die Bayern in Überzahl vor dem Dortmunder Strafraum, Lewandowski passte auf den linken Flügel, von wo James den Ball in den Strafraum flankte und Müller den Ball ohne Umwege ins Tor zum 3:0 beförderte (23. Min). Zur Belohnung durfte Castro kurz darauf auf der Bank Platz nehmen.  

Was folgte, waren die besten 20 Minuten des BVBs – denn man kassierte keinen weiteren Treffer. Um die Euphorie nicht zu hoch kochen zu lassen, vernaschte kurz vor dem Pausenpfiff Ribery abermals Piszczek, überspielte Bürki und ebnete somit Lewandowski den Weg zu seinem 2. Treffer an diesem Abend (44.). Während einige Dortmunder bereits nach dem schnellsten Weg zur Kabine googelten, wollte Ribery endlich auch zum Torjubel ansetzen. Der Franzose nahm erst den Ballverlust von Weigl danken an und dann Fahrt auf nach einem Doppelpass mit James. Danach herrschte für den Franzosen freie Bahn und er nutzte den Raum für ein Traumtor über Bürki hinweg (45.).  

 Nach der Pause ist vor dem Auslaufen

Schon fast einem Akt des Humanismus gleich, kamen die Bayern mit angezogener Handbremse zurück aufs Feld. Das Spiel plätscherte nun vor sich hin und brachte doch tatsächlich auch zwei Dortmunder Chancen zum Vorschein. Doch Götze scheiterte am Pfosten und Piszczek (67.) an Ulreich (80.). Den Schlusspunkt setzte jedoch der FC Bayern München. Kimmich und Müller kombinierten sich spielend leicht durch die den Dortmunder Defensivverbund und bedienten Lewandowski. Der Pole musste nur noch einschieben, um den Dreierpack perfekt zu machen. 

Ausblick

Mit einem Sieg (Quote: 1,50) kann der FC Bayern München am kommenden Spieltag in Augsburg die Meisterschaft endgültig perfekt machen. Derweil hat der BVB gegen den VfB Stuttgart die Möglichkeit mit einem Sieg (Quote: 1,61) vor heimischen Publikum die Schmach wieder gut zu machen.


28. Spieltag: Schalke 04 besiegt Freiburg 2:0

Königsblaue Rekordwelle 

Es läuft weiter bei Schalke 04: Mit dem Erfolg gegen Freiburg feiern die Knappen den 6. Sieg in Folge. Davon sogar 5 Siege ohne Gegentreffer. Ein Genuss war die Darbietung gegen die Breisgauer jedoch nicht. Stattdessen verhalf der 9. Elfmeter in der laufenden Saison erst zur Führung.

Wenig erbauliches außer Abwehrmauern bot die erste Hälfte den Zuschauern nicht wirklich. Zwar waren die Knappen in ihrer Rolle als Gastgeber gewillt das Spiel zu kontrollieren sowie Chancen zu kreieren. Beim Versuch blieb es jedoch größtenteils. Schalkes beste Möglichkeiten von Caligiuri (11.), di Santo (12.) und Burgstaller (14.) stellten die Freiburger Abwehr vor keine unlösbaren Aufgaben. Echte Torgefahr entstand erst über einen Standard, doch nach einem Freistoß und anschließender Oczipka-Flanke köpfte Naldo knapp am Kasten vorbei (23.). Das Ziel verfehlte ebenfalls der Freiburger Kath mit der besten Chance der Gäste in der 28. Minute. Am Ende ging es torlos in die Kabinen.  

Erst Pfosten, dann Platzverweis

 Schal wie das Stadionbier der Schalker war auch der Auftritt nach dem Wiederanpfiff. Stattdessen hatten die Freiburger erneut die Chance zur Führung, doch Sierro Distanzschuss fand nur den Pfosten. Vorne kein Glück, hinten dafür um so mehr Pech. Das war das Los an diesem Spieltag für die Freiburger. Denn mit dem Foul von Gulde an Embolo sorgte der SC Freiburg denkbar unglücklich selbst für die Vorentscheidung. Den fälligen Strafstoß verwandelte Schalkes MIP souverän (63.). 

 Die Wut über den Pfiff nutzte Freiburgs Petersen nicht für einen Ausgleichstreffer, sondern für allerhand Anmerkungen zur Leistung des Schiedsrichters. Was dem Torjäger verborgen blieb, war die dafür verliehene gelbe Karte. Minuten später hat Petersen erneut Redebedarf. Dem Schiedsrichter war jedoch nicht nach Kaffeeklatsch und schickte den Stürmer mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen. Der daraufhin explodierende Streich wurde vom Unparteiischen ebenfalls des Feldes verwiesen und verfolgte den Rest des Spiels von der Tribüne. Von dort musste er mit anblicken, wie Schalke 04  durch einen Treffer von Burgstaller (73.) den Deckel auf die Partie setzte. 

 Ausblick

 Siegen die Knappen auch am kommenden Wochenende in Hamburg, wird nicht nur der Vereinsrekord in puncto Siegesserie ausgebaut. Auch die Freiburger sollten dann wieder versöhnt sein, da ein Abstiegskonkurrent einen Dämpfer bekommt. Zugleich haben die Freiburger selbst die Chance mit einem Sieg einen weiteren Konkurrenten auf Distanz zu halten. Daheim empfangen sie den VfL Wolfsburg.

 


 

28. Spieltag: Bremen besiegt Frankfurt 2:1

Uneinnehmbare Festung an der Weser

Da kann kommen wer will, die Punkte bleiben an der Weser. Seit Florian Kohfeldt das Ruder bei Werder Bremen übernommen hat, ist man vor heimischen Publikum ungeschlagen. Daran konnten auch die Überflieger der Frankfurter Eintracht nichts ändern. Viel mehr halfen sie tatkräftig mit die Serie auszubauen.

Der festliche Kick im Weserstadion zeigte, warum beide Mannschaften aktuell zu den Gewinnern der Bundesliga zählen. Die jeweiligen Pressingabteilungen der Teams ließen den Gegner kombinieren, doch ab 40 Metern vor dem Tor nahm die Freundlichkeit rapide ab und der Ball wurde zurückerobert. Während die Abwehrreihen stabil standen, wollte das Osterei in den anschließenden Umschaltspielen einfach nicht ins Tor. Die Abschlüsse von Kruse (5.) und Wolf (6.) waren da noch am vielversprechendsten. 

Für Torgefahr sorgt der Kapitän der Bremer Umschaltmaschine allerdings auf vielfältige Weise. Neben dem Abschluss, weiß Kruse auch die Angriffe meisterhaft einzuleiten. In der 28. Minute war es wieder so weit. Ein Pass von Friedel veredelte das Pokerass derart geschickt, sodass Delaney auf dem linken Flügel zunächst ins Rollen und dann zum Flanken kam. Abnehmer in der Mitte war Mannschaftskapitän Junuzovic, der aus 11 Metern den Ball in die Maschen bugsierte. Kurz darauf hatte Kruse erneut die Chance zum Treffer, aber Frankfurts Torwart klärte die Situation (30.).

Adler im Angriffsmodus

 Frankfurt drängte in der Schlussphase der ersten Hälfte auf den Ausgleich, musste aber zunächst einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Rebic ging verletzt vom Platz, für ihn kam Fabian. Die ersten Minuten nach Wiederanpfiff gehörten den Bremern. Erst scheiterte Belfodil, MIP des 27. Spieltags, am Frankfurter Schlussmann(47.). Kurz darauf verpasste Eggestein (51.) knapp das Tor und somit die Chance zum Ausbau der Führung. 

 

Für Szenenapplaus sorgte im Anschluss jedoch Frankfurt auf der Gegenseite. Ein Steilpass von Fabian, leitete Boateng mit der Hacke quer durch den Bremer Strafraum. Die Vorlage verwandelte Jovic nicht minder edel per Seitfallzieher zum Ausgleich (53.). 

 Faules Ei im Nest

 Frankfurt schien sich mit dem Unentschieden zu begnügen und wurde dafür am Ende bestraft. Denn Werder drängte auf den Sieg und vergab zunächst durch Delaney (67.) und Belfodil (71.). Eine Bremer Flanke in der 79. Minute brachte Frankfurts Abraham im großen Bogen auf den eigenen Kasten. In Stile der Cottbuser Legende Tomislav Piplica flutschte Hradecky der Ball durch die Hände ins Tor. Eine Antwort auf den Rückstand fand die Eintracht nicht mehr und musste sich geschlagen geben.

 Ausblick

 Am kommenden Wochenende gastieren die Bremer zum kleinen Nord-Derby in Hannover und könnten mit einem Sieg (Quote: 2,60) die Erfolgswelle weiter reiten. Derweil kann Frankfurt gegen Hoffenheim durch einen Sieg (Quote: 2,45) zurück ins Rennen um die Champions League kommen und zugleich die TSG auf Distanz zu den Europapokalplätzen halten.


  

28. Spieltag: Nullnummer zwischen Mainz und Gladbach

Ein Punkt für den Stillstand

Am Ende war es ein Unentschieden, mit dem keiner der beiden Mannschaften etwas wirklich anfangen konnte. Mainz 05 konnte immerhin den Abstand auf Verfolger Köln vor dem direkten Duell ausbauen, verharrt aber weiter auf dem Relegationsplatz. Gladbach hingegen hängt im Mittelfeld fest ohne Hoffnung auf Besserung.

  

Dabei rücken bei Gladbach die Zeichen auf Besserung. Denn Raffael gab sein Startelf-Comeback und setzte gleich das erste Zeichen. Sein Schuss landete jedoch neben dem Kasten. In der hektischen ersten Hälfte gab ansonsten jedoch Mainz 05 den Takt vor. Neben zahlreichen Fouls, stachen jedoch lediglich 2 Distanzschüsse von Bell (17.) und Latza (29.) hervor. Zum Ende der ersten Hälfte kamen auch die Fohlen auf Betriebstemperatur. Doch sowohl Wendt (32.) als auch Stindl (39.;43.) waren erfolglos. 

Sommer glänzt zu Ostern 

 Nach der Pause übernahm Mainz 05 erneut das Kommando. Doch Gladbachs Sommer vereitelte eine Mainzer Führung ein ums andere Mal. Zunächst scheiterte de Blasis am Schweizer Nationaltorhüter (48.). Kurz darauf lenkte Sommer mit einer Glanzparade einen Kopfball von Hack an die Unterkante der Latte. Auf der Gegenseite bewiese Rückkehrer Adler, dass er zurecht im Kasten steht. Sowohl Hazard als auch Stindl (72.) hatten keinen Erfolg gegen den Mainzer Schlussmann. Den Knock-out verhinderte Adler ebenfalls, nachdem Ujah mit einem Fehlpass den durchstartenden Drmic mehr oder weniger bediente. 

Mainz bleibt durch das Unentschieden weiter unter dem Strich und bereits das vierte Spiel in Folge ohne eigenen Treffer. Ein unrühmlicher neuer Vereinsrekord. Derweil versinkt Gladbach weiter im Mittelfeld der Bundesliga.

Ausblick

Für eine Vorentscheidung im Keller kann Mainz 05 mit einem Sieg im direkten Duell gegen den 1. FC Köln am kommenden Spieltag sorgen. Derweil laden die Fohlen zum 50-Shades-of-graue-Maus-Duell die alte Dame aus Berlin in den Borussenpark. Ein Sieg würde das Feigenblatt des einstelligen Tabellenplatzes wahren.